PW Photography
Patrick Weinhold

Über mich

Patrick Weinhold

Natur- und Landschaftsfotografie

„Fotografieren ist für mich das bewusste Vergessen des Alltags. Wenn ich im Flow bin, zählt nur noch der Moment – alles andere wird still.“

Natur- und Landschaftsfotografie ist für mich weit mehr als ein Hobby – sie ist der Ausgleich zum Stress des Alltags. Dabei bin ich selten allein unterwegs: meine treue Hündin ist meine Begleiterin, wenn wir in den frühen Morgenstunden oder spät am Abend die Ruhe der Natur suchen.

Mein Herz schlägt für die Berge und für das Beobachten von Tieren; besonders Säugetiere und Vögel faszinieren mich seit jeher. Als Mitglied der Gesellschaft für Naturfotografie orientiere ich mich an deren Standards, auch wenn im Trubel des Lebens die Zeit für aktives Engagement oft knapp ist.

Angefangen habe ich 2009 mit einer Nikon D90, danach kam die D750 und der Umstieg auf spiegellos. Heute sind es eine Z8 und eine Z50 II – und die Überzeugung, dass gutes Werkzeug hilft, das frühe Aufstehen aber mehr bringt.

01Der frühe Vogel

Wenn die Familie noch schläft, klettere ich auf den Berg. Die absolute Stille beim Sonnenaufgang zu genießen – das sind Momente, die man nie vergisst. Und das Beste: pünktlich zum Frühstück bin ich mit vollen Speicherkarten zurück am Tisch.

02Entdeckergeist

Wir reisen als Familie an neue Orte, um gemeinsam die Welt zu entdecken. Während wir tagsüber unterwegs sind und ich Spots für das beste Licht scouten kann, gehört die Kamera bei Familienausflügen ganz natürlich dazu – mal dokumentarisch, mal experimentell.

03Fokus aufs Wesentliche

Ehrlich gesagt: das Sortieren und Bearbeiten am Rechner ist für mich eher lästige Pflicht. Ich will draußen sein. Tiere beobachten, den Moment einfangen und die Kamera beherrschen. Die Zeit in der Natur ist das, was zählt.

Der Weg zur Kamera

Angefangen hat es 2009 mit einer Nikon D90. Fünf Jahre später kam die D750 – auf die hatte ich lange gespart, und mit ihr wurde die Landschaft zum festen Thema statt zum Zufall. Ende 2020 bin ich in einem Zug auf spiegellos umgestiegen und habe fast die gesamte F-Mount-Sammlung verkauft.

Für Vögel lief parallel noch eine D500 mit dem 200-500 mm mit, weil im DX-Format mehr Brennweite ankommt. Beide sind inzwischen weg: die Z50 II trifft fliegende Vögel zuverlässiger, als ich es der D500 je zugetraut hätte. Heute sind es eine Z8 für alles, worauf es ankommt, und die Z50 II als leichte Zweite.

Man kann mit jedem großen Hersteller hervorragende Bilder machen. Für mich passt das Z-System am besten, weil Menüführung und Tastenbelegung durchdacht sind – ich muss beim Fotografieren nicht über die Kamera nachdenken.

Die vollständige Ausrüstung

Am Rechner

Meine Bilder sind bearbeitet – jedes davon. Eine Rohdatei ist kein fertiges Bild, sie ist das Negativ. Was ich nicht mache: Dinge hinzufügen, die nicht da waren, oder Störendes wegstempeln, bis eine Szene entsteht, vor der ich nie gestanden habe. Wenn ein Ast im Weg war, war ein Ast im Weg.

Sortiert und grob entwickelt wird in NX Studio von Nikon. Das Programm liest die eigenen Rohdateien so, wie die Kamera sie gemeint hat, und für das Durchsehen einer Session und schnelle Korrekturen brauche ich nichts Größeres.

Die eigentliche Arbeit macht die Nik Collection von DxO. Offiziell ist das eine Sammlung von Plug-ins – ich benutze sie trotzdem als eigenständiges Werkzeug, weil die Kontrollpunkte genau das können, was ich brauche: eine Korrektur dorthin legen, wo sie hingehört, statt über das ganze Bild zu ziehen.

Ehrlich gesagt ist der Rechner für mich der unangenehmere Teil. Ich will draußen sein. Die Bearbeitung ist Mittel zum Zweck, nicht das Ziel.

Hinter den Kulissen

Kamera auf dem Stativ, kurz vor Sonnenaufgang, meistens mit Hündin im Bild. So entstehen die Aufnahmen auf dieser Seite – nicht im Raster oben, sondern hier, für sich.

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